was geschieht in hesekê?

In der Nordost-syrischen Stadt Hesekê (Al-Hasaka) kam es zum Versuch eines Gefängnisausbruches von IS Mitgliedern mit Unterstützung durch dschihadistische Schläferzellen. Zeitgleich bombardierte die Türkei verschiedene Ziele in Nordsyrien und im nordirakischen Shengal. Folgend versuchen wir mittels verschiedener Twitterquellen eine Übersicht zu schaffen.

Um 13:28 des 24. Januar teilte die Kampagne Riseup4Rojava mit, SDF Einheiten beträten zur Zeit das Sina-Gefängnis (Direkt zur Twitterquelle)

„The #SDF units are currently entering the Sina prison to overwhelm the last Daesh fighters! The morale of the fighters of Rojava is high. The fighting intensifies as the self-defense units take the last positions of the jihadists! Long live the resistance of #Rojava“

Civan Akbulut (Die Linke) hat folgenden zusammenfassenden Thread zwischen dem Abend des 23. Januar und dem Mittag des 24. Januar auf Twitter geteilt (Direkt zur Twitterquelle)

  • „Am 20. Januar 2022 gab es einen Ausbruchsversuch des IS im Sina-Gefängnis von Hesekê. Dabei handelt es sich um den größten IS-Angriff seit der Zerschlagung seiner Territorialherrschaft 2019. Die Gefechte halten an. Ich habe es für euch zusammengefasst:
  • Der IS hat am späten Donnerstagabend mithilfe von IS-Schläferzellen versucht, aus dem Sina-Gefängnis (Hesekê) auszubrechen. Sicherheitskräften (Asayîş) der Autonomieverwaltung von Nord- und Ostsyrien (AANES) konnten schnell reagieren und die Angriffe vorerst abschwächen.
  • Unweit des Gefängnisses explodierten auf dem Gelände eines Ölkonzerns mehrere Dieselfässer. Dafür nutze der IS eine Autobombe. Eine weitere Autobombe und mit Sprengstoff bestückte Motorräder zielten auf das Gefängnistor.
  • Asayîş und die Demokratischen Kräften Syriens (SDF) starteten kurze Zeit später bereits eine Operation gegen den IS, unterstützt wurden sie von Aufklärungsflugzeugen der internationalen Anti-IS-Koalition. Zwei verletzte Asayîş.
  • Seit dem Sieg über den IS 2019 werden in AANES über 10.000 Dschihadisten in Haftzentren und Lagern festgehalten. Die meisten kommen aus Syrien und Irak, etwa 2.000 kommen aus westlichen Ländern.
  • Die gefährlichsten Dschihadisten sitzen im Sina-Gefängnis (Hesekê) ein. Dort, wo sich nun auch der große IS-Ausbruchsversuch ereignete. Der IS hatte das Gefängnis also nicht zufällig gewählt.
  • Das Sina-Gefängnis liegt unweit des Industriegebiets im Stadtteils Xiwêran (südliches Hesekê) und beherbergt mehr als 5.000 IS-Terroristen aus rund fünfzig Ländern. In dem Gefängnis kommt es immer wieder zu IS-Aufständen.
  • Der letzte Aufstand war im November 2021. Asayîş konnte die Unruhen beenden, HAT-Spezialkräfte konnten die verantwortliche IS-Schläferzelle zerschlagen. Deren Anführer Mohammed Abid al-Awad aka „Rasheed“ wurde im Dezember verhaftet.
  • 2014 führte er das „Panzerbataillon“ des IS an und war in vielen anderen IS-Operationen eine wichtige Figur.
  • AANES fordert die Heimatländer der IS-Kämpfer auf, sie zurückzunehmen und sie vor Gericht zu stellen. Bei der Unterbringung dieser Terroristen gibt es erhebliche Probleme. Die Selbstverwaltung fordert zudem ein IS-Sondergericht.
  • Zuletzt hatte die SDF vor drei Wochen bei der Veröffentlichung ihrer Jahresbilanz die Wichtigkeit eines IS-Sondergerichts betont und die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, endlich aktiv zu werden.
  • Am Morgen des 21. Januar 2022 war die Situation in Hasekê noch ziemlich unübersichtlich. Zahlreiche IS-Terroristen hatten sich nach dem Ausbruch in das nahegelegene Wohnviertel Zihûr (Al-Zohour) verschanzt.
  • Die SDF hatten das Viertel und die Gegend um das Sina-Gefängnis durch einen breiten Sicherheitskorridor getrennt. Dabei wurden zahlreiche IS-Terroristen getötet und festgenommen.
  • Über Lautsprecher von Moscheen wurde die Bevölkerung aufgerufen, ihre Türen zu schließen und niemandem zu öffnen. Aufklärungsflieger und Kampfhubschrauber der internationalen Anti-IS-Koalition überflogen den Stadtteil Xiwêran.
  • Mindestens 2 Zivilisten wurden von IS-Terroristen in Zihûr getötet, weil sie sich weigerten, den Terroristen Unterschlupf zu gewähren. Acht weitere Menschen sind durch wahlloses Feuer am Freitag verletzt worden.
  • Ein Konvoi des Militärrats von Til Temir machte sich auf den Weg nach Hesekê, um der SDF beim Kampf gegen den IS zu unterstützen. Die Türkei bombardierte auf der Verbindungsstraße 716 den Konvoi.
  • Am Freitagnachmittag erklärte die SDF, dass 89 IS-Terroristen von der SDF festgenommen wurden. Mindestens sieben IS-Terroristen wurden von ihren eigenen Leuten getötet, weil sie sich der SDF ergeben wollten.
  • Am Freitagabend saßen noch etwa 300 Familien in Zihûr fest und konnten nicht flüchten. Der IS hatte sich verschanzt und die Zivilisten als menschliche Schilde missbraucht.
  • Der Außenbeauftragte von AANES, Abdulkarim Omar, machte den Westen für diesen IS-Angriff mitverantwortlich und warnte vor noch weiteren Anschlägen. Die türkischen Angriffe seien demnach verantwortlich für die Instabilität der Region.
  • Am Samstagmorgen wurden bei Gefechten rund um das Sina-Gefängnis mindestens 22 IS-Terroristen getötet und zahlreiche weitere festgenommen.
  • Am Samstagmorgen erklärte der Ko-Vorsitzende im Fachressort für Verteidigung, Zaidan Al-Assi, dass der IS diesen Angriff nicht alleine gestartet haben könne und dahinter einflussreiche Akteure stecken müssen.
  • Der Sprecher der Autonomieverwaltung von Nordostsyrien, Loqman Ehme, wies am Samstag darauf hin, dass der Ausbruch gefangener Islamisten eine Gefahr für alle Länder darstellt. Der IS müsse gemeinsam bekämpft werden.
  • Ferhad Şami, Pressesprecher der SDF, erklärte am Samstag, dass es sich beim IS-Angriff in Hesekê nicht um eine gewöhnliche Situation handele. Die Lage sei sehr ernst und gefährlich. Der IS wolle sich „wiederbeleben“.
  • Am Samstagmittag hatten die Asayîş und SDF das Stadtviertel Xiwêran vollständig umstellt. Es gab schwere Gefechte in der Umgebung der Haftanstalt, im Industriegebiet sowie in der Nähe der Wirtschaftsfakultät.
  • Die SDF konnte dabei ein Fahrzeug mit Waffen, Munition und mehreren funktionstüchtigen Sprengstoffwesten sichern. Am Samstagnachmittag konnte die SDF Richtung Nordseite der Haftanstalt vorrücken.
  • Samstagabend Berichte über einen Angriff auf das Al-Omar-Ölfeld bei Deir ezZor. Die internationale Anti-IS-Koalition dementiert dies. Zeitgleich Sichtung von US-Truppen unweit des Sina-Gefängnisses.
  • Derweil gibt es auch strengere Sicherheitsvorkehrungen in der jesidischen Stadt Şengal (Nordirak). Man befürchtet Angriffe von IS-Schläferzellen. Ebenso auch in Baghdad.
  • In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung lobte das US-Außenministerium die SDF für ihr Engagement und betont, dass der Kampf gegen den IS fortgeführt wird und sprechen den Familien der Gefallenen ihr Beileid aus.
  • Stand Samstagabend wurden insgesamt 17 SDF-Kämpfer:innen, Asayîş und Freiwillige aus Dienstleistungseinrichtungen seit Donnerstag bei den Gefechten getötet. Unzählige IS-Terroristen wurden getötet und verhaftet.
  • Auch am Sonntag versteckt sich der IS weiterhin in Gebäuden, um US-Luftschläge zu entgehen. US-JTAC-Personal sind vor Ort, intensive Absprache zwischen US-Militär und SDF während der Gefechte.
  • Am Sonntagmorgen haben IS-Schläferzellen Positionen der SDF in Dhiban, Darnaj und Suweidan (östliches Deir ezZor) angegriffen. Es wurden keine SDF-Kämpfer verletzt oder getötet.
  • Flieger der internationalen Anti-IS-Koalition haben Flugblätter über Hesekê abgeworfen. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, mögliche IS-Aktivitäten zu melden. Noch immer sind IS-Terroristen in der Stadt.
  • Über Lautsprechern werden die IS-Kämpfer aufgefordert, ihre Waffen niederzulegen und sich am Haupttor zu ergeben. Es wird betont, dass es die letzte Chance ist. Gleichzeitig gibt es Luftschläge der Koalition.
  • Etwa Sonntagmittag erreichten die SDF die nördliche Mauer des Sina-Gefängnisses und töten dabei 13 IS-Terroristen. Mindestens 4 weitere wurden festgenommen.
  • Zeitgleich hat die Türkei das Dorf Alimar bei Ain Issa (nördlich von ar-Raqqa) bombardiert und dabei 2 Frauen und 2 Kinder verletzt. Sie wurden durch Splitter am Kopf und an den Armen verwundet.
  • Bereits am Samstag hatte die Türkei im Umland von Ain Issa bombardiert und dabei zwei Zivilisten getötet. Mindestens 4 weitere wurden verletzt. Diese Bombardierungen finden inmitten gefährlicher IS-Angriffe statt.
  • Die SDF erklärt, dass in naher Zukunft ein weiteres Gefängnis in Şedadê eröffnet wird, in das die gefährlichsten Islamisten verlegt werden sollen.
  • SDF erklärt, dass etwa 200 IS-Terroristen und Selbstmordattentäter an dem Angriff auf das Sina-Gefängnis in Hesekê beteiligt waren. Dabei kam es auch zu zwei IS-Selbstmordanschlägen.
  • SDF konnte bislang über 175 IS-Terroristen töten. Alleine heute wurden etwa 13 IS-Terroristen getötet.
  • Sonntagmittag stecken noch immer Zivilisten in ihren Häusern fest und können aufgrund der Gefechte nicht evakuiert werden. Zahlreiche weitere IS-Terroristen konnten jedoch verhaftet werden.
  • Es gab Unruhen im al-Kam-Gefängnis bei Hesekê, in dem auch zahlreiche IS-Terroristen untergebracht sind. SDF hat eine Sicherheitskette um das Gefängnis gelegt, Asayîş konnten die Unruhen beenden.
  • Die SDF erklärt, dass der IS-Angriff in Hesekê 6 Monate vorbereitet wurde. 27 SDF-Kämpfer wurden seit Donnerstag bei den Gefechten gegen den IS getötet, Stand Sonntagabend.
  • Laut Angaben von festgenommenen IS-Terroristen, seien einige IS-Schläferzellen aus Serê kaniyê, Girê Spî und dem Irak in das Xiwêran-Viertel gekommen. Serê kaniyê und Girê Spî sind besetzte Gebiete unter türkischer Kontrolle.
  • US-Soldaten sind in unmittelbarer Nähe zu den Gefechten. Die Kämpfe werden aber von SDF, Asayîş, HAT, YAT und Militärrat-Kräfte geführt. Dennoch starke US-Präsenz im Luftraum über Hesekê.
  • Auch US-F16-Kampfflieger über Hesekê. Der IS hat eine große Anzahl an zivilen und militärischen Geiseln genommen. Deren Situation ist teilweise unklar. Sie werden in Propaganda-Videos des IS gezeigt.
  • Die Verwaltung von AANES hat eine vollständige Abriegelung von Hesekê für eine Woche beschlossen. Dadurch soll verhindert werden, dass IS-Schläferzellen die Stadt betreten oder geflohene IS-Terroristen die Stadt verlassen.
  • Die SDF konnte am Sonntagabend das Technische Institut umzingeln. Noch immer befinden sich in den Vierteln Xiwêran und Zihûr IS-Gruppen. Die meisten IS-Terroristen beteiligen sich jedoch an den Kämpfen im Sina-Gefängnis.
  • Die Zivilschutzkräfte (HPC) sind heute Nacht in Hesekê aktiv und patrouillieren in ihren Nachbarschaften. HPC sind freiwillige und gemeinschaftsbasierte Kräfte in AANES, die in Zusammenarbeit mit Asayîş für Sicherheit und Ordnung sorgen.
  • Der IS hatte sich Zugang zu einem Gefängnis-Flügel verschafft, in denen Hunderte jüngere Menschen inhaftiert waren. Der IS versuche laut SDF, diese Menschen in die Kämpfe einzubinden oder als Schutzschilde zu nutzen.
  • Noch immer verlassen Zivilisten die südlichen Gebiete von Hesekê. Die Situation ist weiterhin angespannt und gefährlich. IS-Terroristen hatten sich in die Bevölkerung gemischt.
  • Hubschrauber der internationalen Anti-IS-Koalition bombardieren auch am Montagmorgen weiterhin IS-Positionen in und um das Sina-Gefängnis. Die Terroristen haben sich verbarrikadiert.
  • Unfassbar viele verletzte und getötete IS-Terroristen beim Sina-Gefängnis. Aber auch auf Seiten der SDF wird es hohe Verluste geben. Der IS hält viele Geiseln. Einige wahrscheinlich bereits getötet, andere werden als Schutzschilde genutzt.
  • Das Büro für Außenbeziehungen von AANES erklärt, dass die Erklärung der syrischen Regierung zu Hesekê falsch und „absurd“ sei. „Das Regime zieht den IS der Selbstverwaltung vor“, so der Vorwurf.
  • Zivilisten flüchten am Montagmorgen noch immer aus den Vierteln Xiwêran und Zihûr. Die SDF konnte zwar die meisten Orte sichern, dennoch werden noch vereinzelte IS-Terroristen in den Wohnvierteln vermutet.
  • Die SDF konnte strategisch wichtige Positionen um das Sinai-Gefängnis einnehmen. Die Gefechte halten an. Seit Montagmorgen haben sich viele IS-Terroristen ergeben, weitere wurden getötet.
  • John W. Brennan, Kommandeur der Combined Joint Task Force – Operation Inherent Resolve (CJTFOIR), erklärt, dass die „für diesen dreisten Angriff verantwortliche Gruppe nun endgültig geschwächt“ sei.
  • Am Montagvormittag werden die letzten Vorkehrungen für eine große Operation gegen IS-Terroristen im Sinai-Gefängnis getroffen. Große Mobilisierung der SDF-Kräfte. Am Vortag gab es ein Ultimatum, der IS hatte diesen ignoriert.
  • Die SDF ist in das Sina-Gefängnis bei Hesekê eingedrungen und hat die Kontrolle über einige Punkte gewonnen. Schwere Gefechte mit IS-Terroristen.
  • SDF befindet sich im finalen Kampf gegen den IS im Sina-Gefängnis. Sehr schwere Gefechte. Ferhad Şami, Pressesprecher der SDF, schreibt auf Twitter: „The final dance of the venom snakes in al-Sina’a prison- Game Over Daesh“.
  • US-F16-Kampfflieger über Hesekê. Große Anzahl an IS-Terroristen haben sich ergeben. SDF hat Montagmittag das Sina-Gefängnis gestürmt und viele IS-Terroristen getötet. Die Gefechte halten an.

Wie die YPG International mit eindrücklichen Bildern zeigt, beteiligen sich auch die zivilen Verteidigungskräfte mit der Waffe am Schutz der Bevölkerung (Direkt zur Twitterquelle)

„What does self defense mean to you? Beautiful pictures from #Hasakah were Kurdish and Arab woman together protect the streets against ISIS fascism.“

Die Kampagne „Riseup4Rojava teilte folgenden Aufruf:
(Direkt zur Webseite)

Call for actions against the latest attacks on the revolution in Rojava: Unmask the alliance of Turkish fascism with the IS jihadists!

The Turkish state has been intensifying its attacks on the self-administration in NE Syria and Shengal for weeks, using drones and artillery attacks in an attempt to displace and intimidate the population.
Through the Turkish occupation, the structures of the Islamic State are further strengthened and directly supported.
This support found its strongest expression in the latest latest massive and coordinated attack by Islamist to free captured IS fighters from the Sina prison in Hesekê.
We as #Riseup4Rojava initiative call for taking to the streets, demonstrations and actions to make the world conscious about the alliance of Daesh and the Turkish state and to hold the Turkish state accountable!
On January 20, the 4th anniversary of the beginning of the Turkish invasion on Efrîn, a massive number of IS-jihadists attacked Sina prison in Hesekê. They were trying to free the 5,000 IS fighters imprisoned there, who started a revolt inside the prison during the external attacks and tried to escape.
In the neighborhood around the prison, heavy fighting broke out between the internal security forces and the Islamist’s.
The attack is the largest ISIS attack since the liberation of the last areas held by Daesh since 3 years.
While fighting was going on in Hesekê, on January 21, the Turkish army bombed a vehicle belonging to the Self-Defense Forces, which was on its way to Hesekê to fight against the Islamist sleeper cells.
A drone strike also occurred in Shengal, killing two members of the Yazidi Self-Defense Forces.
The Turkish attacks on the Yazidi people are the continuation of the genocide by Daesh, which was ended by the fighters of the Kurdish Freedom Movement!
Without the support of the Turkish occupation, the strengthening of ISIS in the region would not be possible.
Daesh´s forces are supported and built up by the Turkish secret service, former Daesh-fighters find place in the ranks of the so-called “Syrian National Army” the mercenary units that tyrannize the people in the occupied areas under Turkish control. Through these attacks, the Turkish fascism tries to destabilize the region and the self-administration in North-East Syria and Shengal.
The threatening attacks and artillery bombardments that took place simultaneously by the forces of Turkish fascism are direct support for the attack of the IS sleeper cells.
The fights are not over! The threat by the forces of Turkish fascism and Daesh are recent!The fights in Hesekê are still continuing. Several friends from the Defence Forces of Rojava did fall Şehîd in the struggle to stop the ISIS-mercenaries. The army of Turkish fascism is trying to make progress at the frontlines at Ain Issa and Til Temir. Turkish fascism and their mercenaries are trying to profit from the situation in Hesekê!This is a serious threat for the revolution in Rojava right now, we have to act! Now!
Take action! Address and unmask the collaboration of Daesh and the Turkish fascism!
Through a “low intensity war”, the Turkish fascism is trying to carry out its attacks without much publicity, because it is afraid of the pressure of the international civil society.
We have to repel this strategy! It is our duty to show solidarity with the people of Rojava and to bring the crimes and the profiteers of the fascist Turkish regime to the public!
The Turkish state and the NATO powers collaborating with it must be held accountable for the years of support of the IS jihadists!
The rage that this alliance of patriarchal and fascist forces arouses in us must be taken to the streets!
Mark the weapon and drone industry!
The Turkish army’s combat drones are one of the main instruments used against the people of Rojava and Shengal, through the support of capitalist industrial companies, Turkey continues to expand its fleet of combat drones.
It is necessary to mark, block and hold accountable the companies that provide Turkey with materials, technology and knowledge to wage war against the Kurdish liberation movement!
A map of the companies involved in Turkey’s drone program can be found here:
(https://riseup4rojava.org/take-action/ & https://riseup4rojava.org/weapon-industry/)
We must not allow the actions of the Turkish occupation against Rojava to once again not receive international attention!
It is time to take actions, to disturb, to block and occupy, it is time to take to the streets!

RiseUp4Rojava Coordination